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Der Krankenhaustransformationsfonds (KHTF) ist das zentrale Förderinstrument der Bundesregierung zur Umsetzung der Krankenhausreform. Mit einem Gesamtvolumen von rund 50 Milliarden Euro werden ab 2026 über zehn Jahre Investitionen gefördert, von Digitalisierung und Medizintechnik bis hin zu Bau- und Strukturmaßnahmen.
ca. 5 Mrd. € Fördermittel pro Jahr
Förderprogramm läuft über 10 Jahre (2026–2035)
Alle zugelassenen Plankrankenhäuser sind förderfähig
Acht Fördertatbestände, z.B. Konzentration Leistungserbringung, Telemedizinnetzwerk, Zentren für besondere Erkrankungen, Integriertes Notfallzentrum
Antragsstellung erfolgt über die jeweiligen Bundesländer. Das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) prüft und gibt Anträge anschließend frei
Qualitätssicherung, Effizienzsteigerung und zukunftsfähige Kliniken als Ziel
Laut § 3 KHTF-Verordnung können auch Kosten für Medizintechnik übernommen werden. Moderne MedTech-Lösungen sind zentral für eine qualitätsorientierte Versorgung, effiziente Abläufe und Entlastung des Personals.
Zur Informationsseite des Bundesverband Medizintechnologie e.V.
Als Lösungspartner begleiten wir Kliniken auf ihrem Weg der strukturellen, organisatorischen und digitalen Transformation. Mit unserem breiten, förderfähigen Produktportfolio und praxisnaher Expertise schaffen wir Lösungen, die Prozesse optimieren und die Gesundheitsversorgung nachhaltig verbessern. Wir unterstützen Sie durch:
Standortübergreifende Konzentration akutstationärer Versorgungskapazitäten
Förderfähig sind Vorhaben zur standortübergreifenden Konzentration akutstationärer Versorgungskapazitäten, insbesondere zur Erfüllung von Qualitätskriterien oder Mindestvorhaltezahlen. Kapazitäten über mehrere Standorte hinweg werden zusammengelegt, mit dem Ziel eine bestimmte Leistungsgruppe an einem Standort zu konzentrieren. Förderfähige Kosten sind u.a.
Chirurgische Eingriffe z.B. in der Orthopädie erfordern höchste Präzision und Effizienz. Viele Krankenhäuser stehen vor der Herausforderung ihre Leistungen zu konsolidieren und Doppelstrukturen abzubauen. An den entstehenden Exzellenzzentren gilt es:
Stryker unterstützt Kliniken bei der strukturellen Konzentration und Modernisierung spezialisierter Exzellenzzentren für eine moderne, qualitativhochwertige operative Versorgung. Durch modernste Medizintechnik können Präzision, Effizienz und Standardisierung von u.a. orthopädischer Eingriffe gesteigert werden:
Umstrukturierung in eine sektorenübergreifende Versorgungseinrichtung
Förderfähig sind Vorhaben zur Umstrukturierung eines bestehenden Krankenhausstandortes in eine sektorenübergreifende Versorgungseinrichtung. Förderfähige Kosten sind u.a.
Die Krankenhausreform fordert eine konsequente Ambulantisierung und damit die Umstrukturierung und Erweiterung bestehender und ergänzender Versorgungsstandorte. Viele Krankenhäuser stehen vor der Herausforderung in diesem Rahmen ein zukunftssicheres ambulantes OP-Zentrum aufzubauen.
Stryker unterstützt Krankenhäuser bei der Weiterentwicklung eines Standorts zu einer sektorenübergreifenden Versorgungseinrichtung durch modernste Medizintechnik. Durch unser breites Produktportfolio und Lösungen für den ambulanten Bereich, sowie Lösungen zur OP-Digitalisierung und –Vernetzung unterstützen wir sie bei Ihrem Ambulantisierungsprojekt und ermöglichen dadurch effizientere Prozesse und eine hohe Qualität der ambulanten chirurgischen Versorgung.
Telemedizinnetzwerke & Voraussetzungen für robotergestützte Telechirurgie
Förderfähig sind Vorhaben zur Bildung telemedizinischer Netzwerkstrukturen zwischen Krankenhäusern, einschließlich der Schaffung von Voraussetzungen zur Durchführung robotergestützter Telechirurgie. Förderfähige Kosten sind u.a.
In vielen Krankenhäusern besteht der Bedarf an moderner technischer Ausstattung und Interoperabilität der Systeme, um Behandlungen effizienter, schneller und qualitätsgesichert durchzuführen. Für schnelle und präzise Entscheidungen in chirurgischen Fachbereichen, auch standortübergreifend, wird der Aufbau telemedizinischer Kooperationen immer wichtiger.
Stryker unterstützt Kliniken beim Aufbau einer vernetzten OP-Umgebung, inklusive standardisierter Dokumentation und Live-Übertragung. Unsere Lösungen zur OP-Digitalisierung und –Vernetzung ermöglichen insbesondere die Einführung eines vernetzten, robotergestützten chirurgischen Systems für effiziente orthopädische Eingriffe und Telekonsile zur Steigerung der Qualität und Zusammenarbeit über mehrere Standorte hinweg.
Bildung und Ausbau von Zentren zur Behandlung besonderer Erkrankungen
Förderfähig sind Vorhaben zur Bildung und zum Ausbau von Zentren zur Behandlung von seltenen, komplexen oder schwerwiegenden Erkrankungen, insbesondere an Hochschulkliniken, mit dem Ziel durch Bündelung der medizinischen Behandlungskompetenz nachhaltige Verbesserungen in Diagnostik und Therapie zu erreichen. Förderfähige Kosten sind u.a.
Seltene, komplexe und schwerwiegende Erkrankungen erfordern eine hochspezialisierte Versorgung. In vielen Kliniken besteht ein Bedarf für zukunftsfähige spezialisierte Medizintechnik-Ausstattung inkl. OP-Infrastruktur. Diese Ausstattung ist entscheidend für eine optimale und spezialisierte operative Versorgung mit hoher Qualität und Effizienz.
Stryker unterstützt Krankenhäuser beim Ausbau von modernsten spezialisierten neurochirurgischen und wirbelsäulenchirurgischen Zentren zur Ermöglichung präziser und qualitativer Eingriffe mit modernsten Technologien:
Bildung integrierter Notfallstrukturen
Förderfähig sind Vorhaben zur Bildung integrierter Notfallstrukturen. Förderfähige Kosten sind u.a.
In vielen Notaufnahmen besteht ein hoher Bedarf an Modernisierung, um lebenswichtige Rettungsabläufe und Entscheidungsfindungen zu beschleunigen, sowie die Versorgungsqualität und das Patientenergebnis zu erhöhen. Daher gilt es:
Stryker unterstützt die Kliniken bei der Bildung und Modernisierung von integrierten Notfallstrukturen, um Patientensicherheit, Versorgungsqualität und Effizienz durch modernste Technologien zu erhöhen:
Schaffung zusätzlicher Ausbildungskapazitäten in Pflegeberufen
Förderfähig sind Vorhaben zur Schaffung zusätzlicher Ausbildungskapazitäten in staatlich anerkannten Einrichtungen an einem Krankenhaus, das Träger oder Mitträger der Ausbildungsstätte für verschiedene Pflegeberufe ist. Förderfähige Kosten sind u.a.
Der steigende Fachkräftemangel in den Pflegeberufen ist eine große Herausforderung für die Krankenhäuser und die qualitative Patientenversorgung. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Pflegefachpersonen. Viele Ausbildungsstätten haben daher einen Bedarf an erhöhten Kapazitäten, sowie modern und praxisnah ausgestattete Trainingsumgebungen.
Trainingsräume ermöglichen eine praxisorientiertere Ausbildung und kürzere Einarbeitungszeiten, wenn sie mit moderner Medizintechnik ausgestattet sind:
Die Fördertatbestände 5 und 7 befassen sich mit regional begrenzten Krankenhausverbünden sowie der Schließung von Krankenhäusern und werden daher nicht aufgeführt.
Wir begleiten Ihr Krankenhaus bei Ihrem Transformationsvorhaben und schaffen gemeinsam mit Ihnen eine nachhaltig verbesserte Gesundheitsversorgung mit hoher Qualität und Effizienz.
Referenzen:
Disclaimer:
Die Informationen auf unseren Seiten über das Krankenhaustransformationsfonds (KHTFV) dienen der allgemeinen Information und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit/Richtigkeit. Bitte beachten Sie, dass die Fördertatbestände sinngemäß zusammengefasst wurden. Trotz sorgfältiger Aufarbeitung, übernimmt Stryker keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Inhalte oder für einen bestimmten Erfolg bei Verwendung der Informationen dieser Seite. Auch wird keine Haftung für den Eintritt des „erwarteten Effektes“ oder konkreter Ziele übernommen. Jegliche Haftung bei der Verwendung der Materialien ist hiermit ausgeschlossen.
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